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Haben Sie sich schon immer einmal gefragt, wie der Luisenplatz zu seinem Namen kam? Gerne möchte ich Ihnen hierzu ein wenig erzählen. Doch, welch‘ Schmach – die gesellschaftlichen Gepflogenheiten setzen ja voraus, dass man sich seinem Gegenüber zuerst vorstellt! Da ich jedoch mehr für meine bürgerliche, als aristokratische Art bekannt war, bitte ich Sie, diesen Frevel zu übersehen! Bei meiner Geburt bekam ich den Namen Luise Auguste Wilhelmine Amalie von Mecklenburg-Strelitz. Sie schütteln den Kopf?


Preussen Skulptur Das ist kein Problem, so reagieren wahrlich die Meisten. So viele Namen können durchaus verwirren. Vielleicht kennen Sie mich ja unter einem etwas bekannteren Titel: Luise, Königin von Preußen?

Im Jahre 1776 erblickte ich in Hannover das Licht der Welt. Wie ich von Hannover in das schöne Potsdam kam? Zu meiner Zeit waren Ehen mehr politischer Natur, müssen Sie wissen. So kam es, dass meine Schwester Frederike und ich in Frankfurt dem preußischen König Friedrich Wilhelm II vorgestellt wurden, welcher von uns so bezaubert war, dass er umgehend ein Treffen mit seinen Söhnen arrangierte. Um Ihnen die romantischen Schwärmereien meinerseits zu ersparen, halte ich mich ausnahmsweise kurz: Nur wenige Tage nach meinem ersten Aufeinandertreffen mit Kronprinz Friedrich Wilhelm, hielt dieser stattliche, gutaussehende, junge Mann (so viel Schwärmerei muss sein!) um meine Hand an. Was konnte ich anderes tun, als JA! zu sagen? Noch größer wurde die Freude, als nach kurzer Zeit die Verlobung meiner Schwester mit Louis, dem jüngeren Bruder meines Gemahls in spe, bekannt wurde. Kurzerhand wurde beschlossen, eine Doppelhochzeit anzusetzen. 1793 trafen meine Schwester und ich in Potsdam ein und wurden von König Friedrich Wilhelm II und unseren Verlobten auf dem heutigen Luisenplatz empfangen, bevor wir gemeinsam nach Berlin weiterreisten und den Bund der Ehe eingingen.

Mein Schwiegervater, noch immer von uns Schwestern bezaubert, beauftragte nach meiner Hochzeit einen Bildhauer – Sie haben sicher bereits namentlich von ihm gehört: Gottfried Schadow; einer der bekanntesten und begnadetsten Bildhauer seiner Zeit. Er verbrachte lange Zeit am Hof und meißelte meine Schwester und mich in Lebensgröße zunächst in Gips, später dann in Marmor. Die sogenannte „Prinzessinnengruppe“ können Sie noch heute im Original in der Friedrichswerderschen Kirche in Berlin begutachten, da es mir leider verwehrt ist, Sie, lieber Leser, persönlich kennenlernen zu dürfen! Sollten Sie jedoch nach unserem kleinen privaten Plausch Interesse daran haben, ein Abbild von mir und meiner Schwester zu betrachten, ja, sogar eines zu erwerben, empfehle ich Ihnen eine der, sehr detaillierten und in verschiedenen Größen erhältlichen, Nachbildungen des Künstlers Alex Agwanjan.


Kontakt: Alex Agwanjan, „Preussen-Skulptur“

Seit vielen Jahren fertigt der potsdamer Künstler in liebevoller Handarbeit die unterschiedlichsten Skulpturen, Reliefs und Dosen aus den Werkstoffen Zellan oder Gips. Besonderen Wert legt er auf die saubere Darstellung feinster Details, was insbesondere durch das Material Zellan möglich ist. Eine Auswahl seiner Skulpturen finden Sie auch in unserer Lobby.

https://www.preussen-skulptur.de

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